admin_wsdz/ Mai 28, 2016/ 13Kommentare

Wir freuen uns über Ihre Verbesserungsvorschläge zum Thema Ausbildung.

13 Kommentare

  1. Verbesserte fachliche Ausbildung bzw. überhaupt eine strukturierte Ausbildung neben der Routinearbeit (Turnus + Facharztausbildung)
    • Gute Ausbildung → höhere Effizienz
    • Beispiel Turnus internistische Abteilung für Onkologie/Nephrologie:
    An 3 Tagen im Monat ist man in der Onkologieambulanz eingeteilt War positiv überrascht, als Turnusarzt fix in der Ambulanz eingeteilt zu sein, jedoch konnte ich dann insgesamt maximal 10 MINUTEN beim Oberarzt verbringen und etwas lernen. Die restliche Zeit verbrachte ich im Vorraum mit Blutabnahmen, Anlage von Venflons für Chemotherapien, Einlegen der Schläuche für Chemos, Kreuzen von Blutkonserven, Ausfüllen von Aufklärungsbögen; Trotz hohem Engagement fachl. Wissenszuwachs Null. Fixe Einteilung für Zeiten, wo man auch Wissen/Fähigkeiten erweitern kann (Freispielung von Routine).

  2. Festlegen und Schulung von Ausbildungsverantwortlichen und EVALUATION!
    Didaktik/Methode der Wissensvermittlung (sehr gutes Beispiel AVB Beirat)
    • Änderung der Mentalität: „Lehrer“ sollten stolz sein, wenn ihre Auszubildenden besser werden als sie selbst derzeit anders!
    • Es liegt oft am Engagement der einzelnen Assistenzärzte/Turnusärzte nach der Routinearbeit/Normalarbeitszeit (nach der man aufgrund der Arbeitsdichte schon schlechte Konzentration hat) sich fachliche Kompetenzen anzueignen.
    Wie kommen Patienten dazu, an einen Arzt zu kommen, der dieses Engagement nicht zeigt?
    Studienzeiten und evaluierte Ausbildung während der Arbeitszeit (blueprint über Lernziele /tiefe/breite)

  3. Mentorenprogramm Mentoren-Motivation vom Arbeitgeber ausgehend, um auch dem Auftrag eines Lehrkrankenhauses gerecht zu werden.

  4. • Mehr Internationalität in die Ausbildung: ERASMUS für Ärzte (in Ausbildung)
    • Strikte Kontrolle des Poolings
    • Verpflichtende (psychologische) Superversion für jeden Turnusarzt
    • Mehr Unterstützungspersonal für Pflege, damit dieses Ärzte unterstützen kann

  5. Sei sicher, dass alle KH das neue Gesetz respektieren (es ist leider nicht so!)
    Es gibt Krankenhäuser in denen man bis zu 7, 8 Nächte machen muss!!!!!!
    Besser strukturierte Ausbildung.
    Nicht überall bekommt man das Logbuch und nicht überall das, was unterschrieben wird, entspricht der Wahrheit.
    Sei sicher, dass während der Berufsausbildung so viele Abteilungen wie möglich besucht werden.

  6. • Strukturierte Ausbildung
    • Förderung engagierter Jungärzte
    • MentorInnen-Programm

  7. Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich finde die Diskussionen um die Finanzierung der Lehrpraxis für „uns“ Lehrpraktikanten sehr unwürdig und entwerdend.

    Momentan wird in der Regel (und auch als Ziel der Zukunft) die Lehrpraxis am Ende der Ausbildung ausgeübt. Der Lehrpraxis Inhaber bekommt also eine sehr qualifizierte Arbeitskraft zu verhältnismäßig wenig Geld (weil ja 2/3 des Gehaltes gefördert werden). Warum soll das nicht auch für die Zukunft so bleiben?Einer Vertretung müssen ja dann auch 60€ /Stunde gezahlt werden-was ein Vielfaches des angedachten Drittel wäre – und der Unterschied in der Ausbildung sind lediglich wenige Monate.

    Die Darstellung in der Öffentlichkeit,dass es absurd ist, vom Lehrpraxis Inhaber zu erwarten für den Lehrpraktikanten zu bezahlen, schadet dem Ansehen von Ärzten in Ausbildung aus meiner Sicht extrem. Es wird ja damit transportiert,dass es es völlig wertlose Arbeitskräfte sind, die es nicht verdient haben, adäquat bezahlt zu werden. ( Zu einem Teil eben auch vom Lehrpraxis Inhaber, der ja am meisten von dem Lehrpraktikanten profitiert).
    Ich finde es sollte von der Ärztekammer mehr vermittelt werden, dass hier in der Regel sehr gut ausgebildete und top motivierte junge Menschen Anspruch auf faire Behandlung und adäquate Bezahlung haben.

    Besten Dank!

    Mit freundlichen Grüßen
    Teresa

  8. Vereinbarkeit Ausbildungsordnung (25 Stunden in Kernarbeitszeit)
    Gleichstellung Allgemeinmedizin – Sonderfächer (nicht nur finanziell)
    Planungssicherheit
    Praxisrelevante Ausbildung

  9. Gesicherte Ausbildungszeit → keine kurzen Verträge; Aufhebung der zeitlichen Beschränkung! Es bedeutet für uns: Zusätzlicher Stress.
    Fortbildungstage → Fortbildung ist nicht gleich Urlaub!
    Gesetzlich festgelegte Bildungsunterstützung z.B. Kongressgebühren
    Nach dem Unterschreiben d. Ausbildungsvertrages: Durchdachte Rotation der einzelnen Ausbildungspunkt für alle Assistenten!
    z.B. Augenheilkunde Steiermark → nicht jeder Assistent wird chirurgisch ausgebildet!
    Faire Entlohnung von Anfang an → gerade zu Beginn der Ausbildung benötigen wir Geld für Lebensgründung wie Wohnungsanschaffung, Auto, Praxisgründung, Kinder, …

  10. Als Turnusarzt ist man ein „lone wolf“, der alleine durch Abteilungen routiert, ohne Team, ohne Möglichkeiten der Rücksprache und Diskussion. Speziell in großen Krankenanstalten ist dies eine große Problematik. Ich empfehle eine Anbindung an eine universitäre Einrichtung mit verpflichtenden Aktivitäten während! der Arbeitszeit, während des Turnusses. Oder, falls dies zu hoch gegriffen ist, zumindest ein strukturiertes Ausbildungsprogramm für angehende Allgemeinmediziner in den Spitälern. Dieses sollte abteilungsübergreifend über den gesamten Verlauf des Turnusses bestehen bleiben und Rücksprache und Learning in konstanten Teams, Gruppen ermöglichen. Jedenfalls stellt das ledigliche zur Verfügung stellen einer Mappe (KAV) während der Rotationen im Rahmen der Ausbildung keine ausreichende Bemühung dar .

    1. Ich stimme dir da voll und ganz zu, mir geht’s genauso… Wenn’s in Deutschland geht, warum dauert das bei uns so lange?

  11. Reine LEHRPROFESSUR für didaktisch gute sowie motivierende Lehrende.

  12. Facharzt für Allgemeinmedizin! Beibehaltung des Fächerkanons, Erweiterung mit Chirurgie und Derma und HNO Pflicht und Verlängerung der Lehrpraxis, damit die Ausbildung auch auf 72 Monate kommt. Dazu fände ich strukturierte Begleitseminare mit Anbindung an universitäres Institut wichtig!! Nach deutschem Vorbild…

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